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eigener Kostenrechnungskreis sinnvoll/empfehlenswert
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 1
04.09.23 06:30
exberliner 
eigener Kostenrechnungskreis sinnvoll/empfehlenswert

Hallo!

grundsätzlich empfiehlt SAP einen einzigen Kostenrechnungskreis anzulegen. Wir haben operative Buchungskreise (Teilkonzern), die alle dem gleichen Kostenrechnungskreis zugeordnet sind (auch dem gleichen Segment). Zusätzlich haben wir eine Holding. Wir haben keine Unterscheidung beim Kontenplan und Geschäftsjahr zwischen Holding und den operativen Buchungskreisen.

Gilt da auch die Empfehlung von SAP, oder sollte das ein eigener Kostenrechnungskreis für die Holding sein?

In meinen Unterlagen steht, dass eine 1:n-Zuordnung sinnvoll ist, wenn
- buchungskreisübergreifendes Reporting
- buchungskreisübergreifende Buchungen (Leistungsverrechnungen, Umlagen)
- logistische Abläufe
- buchungskreisübergreifende Kalkulation
- buchungskreisübergreifende Profitcenter

Da sehe ich keinen Grund, der Holding denselben Kostenrechnungskreis zuzuordnen.

Der Abschluss im CO kann ja erst gemacht werden, sobald alle FI Abschlüsse durch sind. Da sehe ich eher das Problem bei einem einzigen Kostenrechnungskreis, z.B. bei den Periodensperren im CO. Da würden wir Abhängigkeiten aufbauen, die wir nicht wollen.

Die Holding sollte ein anderes Segment bekommen, denke ich.

Wie seht Ihr das, gibt es noch andere Aspekte?

Danke!
Exberliner

Zuletzt bearbeitet am 04.09.23 06:30

12.09.23 07:01
klausdieterjager 

Re: eigener Kostenrechnungskreis sinnvoll/empfehlenswert

Hallo Exberliner,

ich denke, das hängt ein bisschen davon ab, ob die Holding auch im aktiven Geschäft und mit Verrechnungen an die Teilkonzerne unterwegs ist oder eben nicht.
Bei einer reinen Verwaltungsholding, die nur zur Abbildung der Beteiligungen genutzt wird kann es sinnvoll sein, diese in einem eigenen Kostenrechnungskreis zu führen, um das laufende operative Geschäft nicht zu beeinträchtigen.
Hat ggf. ein paar Einschränkungen bei der internen Verrechnung (Stichwort RRICB / buchungskreisübergreifende Verrechnung) zur Folge, aber das muss dann gegen die möglichen Risiken einer Beeinträchtigung des laufenden Geschäfts durch offene CO-Perioden abgewogen werden.

Gruß
Klaus

12.09.23 08:07
exberliner 
Re: eigener Kostenrechnungskreis sinnvoll/empfehlenswert

Hallo Klaus,

Verrechnungen führen wir keine durch, sondern erstellen Rechnungen. Ich habe das immer so erlebt, dass das sowieso erforderlich ist aus rechtlichen Gründen.

Dann sehe ich eigentlich nur das Problem mit dem Abschluss bzw. der Periodensperre in der OKP1. Um da keine Abhängigkeiten zu schaffen, ist es besser einen eigenen Kostenrechnungskreis anzulegen, denke ich.

Ich habe bei einer Firma mal eine Sperre im Kostenrechnungskreis + Buchungskreis gesehen (Eigenentwicklung). Gibt es da jetzt eigentlich was in S4 im Standard?

Danke & Grüße
Exberliner

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SAP