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  SAP-Werttreiberbäume: Technik und Design

Die Vorgehensweise bei der Erstellung von Werttreiberbäumen ist natürlich in erster Linie von der gewählten Variante abhängig. Für einen Werttreiberbaum mit Simulationsfunktion und zusätzlicher Nutzung von Anzeigewertfeldern – also der komplexeren, interaktiven Variante – müssen Sie folgende Schritte abarbeiten:

1. Anlegen der Datenbasis in BI
Neben den Daten für die reine Anzeige müssen Sie auch (mindestens) einen InfoProvider für die simulierten Werte anlegen.

2. Pflege der benötigten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen im Measure
Builder Diese müssen vor dem Anlegen der Planungsstrukturen vorhanden sein.

3. Anlegen der Planungsstrukturen in SEM-BPS/BW-BPS
Sie benötigen ein Planungsgebiet, eine Planungsebene, ein Planungslayout sowie die Planungsfunktion mit den Formeln.

4. Anlegen des Werttreiberbaums in der Designumgebung



Wenn Sie einen Werttreiberbaum mit Simulationsfunktion anlegen, haben Sie die Möglichkeit, den Aufbau des Baums aus den SEM-BPS/BWBPS- Formeln abzuleiten: Dort sind ja die ganzen rechnerischen Zusammenhänge zwischen den Kennzahlen festgelegt. Das ist natürlich eine große Erleichterung der Arbeit – alles, was Sie tun müssen, ist, zu Beginn der Konfiguration des Werttreiberbaums die entsprechenden Planungsstrukturen in den Grundeinstellungen der Baumstruktur zu hinterlegen.

Hier hinterlegen Sie auch die Simulationswertfelder, mit denen Sie arbeiten wollen, und verbunden damit auch die Anzahl Ihrer Simulationsversionen. Schließlich ordnen Sie jeder Kennzahl noch beliebig viele Wertfelder für die Wiedergabe von BEx-Query-Ergebnissen zu und pflegen dann, wie bei der SAP Balanced Scorecard, die Regeln zur Statusermittlung. Der Aufbau eines SAP-Werttreiberbaums ohne Simulationsfunktion ist wesentlich anspruchsloser, schon allein deshalb, weil die Vorarbeiten in SEM-BPS/BW-BPS entfallen. Da Sie auch mit dem Werttreiberbaum Daten aus verschiedenen SAP BISystemen integrieren können, empfiehlt sich auch beim Werttreiberbaum die Pufferung der Daten zur Laufzeitoptimierung.


Martin Strohmeier und Jörg Siebert  I  Quelle: SAP PRESS Buch mySAP ERP Financials"


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