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  Belegaufteilung für Segmentbilanzen

Die Forderung nach einer Segmentberichterstattung regelt IAS 14, d.h. die Grundsätze der Darstellung von Finanzinformationen nach Geschäftssegmenten und nach geografischen Segmenten. Bei der SAP Belegaufteilung handelt es sich um ein neues automatisches Verfahren, durch das Belegzeilen im Beleg nach ausgewählten Dimensionen aufgeteilt werden, z.B. Forderungszeilen nach Segmenten. Somit ist eine Segmentbilanz bereits pro Beleg möglich. Für die Erstellung solcher Berichte wurden in der Vergangenheit häufig die Objekte Geschäftsbereich oder Profit Center genutzt, sofern – und darin lag oftmals die Herausforderung – die beiden Objekte nicht anderweitigen Ansprüchen an die Berichterstattung genügen mussten. Nicht alle Buchungen, z.B. Steuervorgänge, Bankbuchungen, Forderungen und Verbindlichkeiten, können mit diesen Merkmalen angereichert werden. Für diese Fälle wurde in den Abschlussarbeiten in SAP R/3 mittels Nachbelastung Bilanz und Erfolgskonten bzw. mithilfe der Programme SAPF180 und SAPF181 eine Summenbuchung zur Herstellung von Saldo null der Geschäftsbereichs- und Profit-Center-Bilanzen durchgeführt.

Detaillierte Informationen, die eine Belegaufteilung liefern kann, werden von gesetzlicher Seite nicht benötigt. Der Ansatz aus interner Sicht, zum Zweck der Unternehmenssteuerung originär aufgeteilte Belege zur Verfügung zu stellen, gestaltet sich differenziert. Im Rahmen des Abschlussprozesses ist ein Zahlenwerk mit besonders guter Qualität ein deutlicher Mehrwert, insbesondere wenn eine Matrixkonsolidierung zum Einsatz kommt, oder wenn Kennzahlen wie ROCE (Return on Capital employed) benötigt werden. Auch können Entwicklungen einzelner Segmente für Entscheidungen besser, d.h. jederzeit und detaillierter analysiert werden. Wird das Konzept für eine Belegaufteilung konsequent umgesetzt, ist zu bedenken, dass es weitreichenden Einfluss auf das operative Geschäft der Buchhaltung haben wird. Es bedingt, dass Buchungsvorgänge bereits unter Aspekten einer späteren Konsolidierung und des Reportings originär erfasst werden. Jede Buchung muss damit innerhalb eines Regelwerks aufteilbar sein. Umlagen und Verteilungen haben massgeblichen Anteil daran, dass sich Ergebnisse auf Ebene der Segmente verändern Der organisatorische zeitliche Ablauf muss mit dem der Segmentberichterstattung synchronisiert werden.


Quelle: Jörg Siebert


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