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  Das neue Hauptbuch in SAP ERP Financials

Das neue Hauptbuch in SAP ERP Financials verbindet die in SAP R/3 über mehrere Applikationen verteilten Lösungen. Es erfüllt Anforderungen wie Total Cost of Ownership, Flexibilität, Fast Close, Transparenz, Segmentberichterstattung und parallele Rechnungslegung. Zurzeit läuft der Ramp-up-Prozess für das neue Hauptbuch. Ab dem Frühjahr 2005 soll es allgemein verfügbar sein. Das Hauptbuch in SAP R/3 ist heute ein recht inhomogenes Gebilde. SAP-Kunden müssen derzeit mehrere SAP-Komponenten implementieren, um internationale und/oder industrie-spezifische Standards zu erfüllen. Um das zu umgehen, wurde in mySAP ERP eine neue, flexible Lösung für das Hauptbuch geschaffen. Diese vereint die Module Hauptbuch inklusive Umsatzkosten-Ledger, Profit-Center-Rechnung, Special Ledger und das Konsolidierungsvorberei-tungs-Ledger. Das neue Hauptbuch baut auf einer „breiteren“ einheitlichen Datenbasis auf. So sind etwa Sachkonto, Funktionsbereich und Profit-Center in einem Datensatz enthalten. Das erhöht die Datenqualität, Abstimmungsmaßnahmen entfallen und der Periodenabschluss lässt sich rascher durchführen. Das neue Hauptbuch hilft, die Total Cost of Ownership erheblich zu reduzieren. Funktionale Neuerungen werden mit den Enhacement Packages ( EHP ) von SAP zur Verfügung gestellt.

Parallele Rechnungslegung
Rechnungslegungsvorschriften wie die International Financial Reporting Standards (IFRS) werden ab 2005 für börsennotierte Unternehmen für den Konzernabschluss verpflichtend, zusätzlich gelten weiterhin die lokalen Vorschriften auf Ebene der Einzelabschlüsse. In diesem Zusammenhang hat die parallele Rechnungslegung in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Doch wo und wie lassen sich die Wertansätze der unterschiedlichen Rechnungsabschlussvorschriften effizient erfassen, speichern und dem Berichtswesen zur Verfügung stellen?

Bislang bot SAP R/3 hierfür drei Möglichkeiten: Konten, Special-Ledger und Buchungskreise. Die Kontenlösung ist die von den meisten Kunden verwendete und von SAP empfohlene Abbildungsmöglichkeit. Für Kunden mit einer sehr großen Anzahl von Konten mit Bewertungsunterschieden stellte das Führen eines zum Hauptbuch „parallelen“ Ledgers im Rahmen der Applikation Special-Ledger eine Alternative zur Kontenlösung dar. Von der Buchungskreislösung ist abzuraten, da diese ausschließlich von der Anlagenbuchhaltung unterstützt und von SAP nicht weiter entwickelt wird. Mit dem neuen Hauptbuch steht in mySAP ERP ab 2004 eine vierte Option zur Verfügung. Darin lassen sich mehrere Bücher abbilden, durch eine einheitliche Buchungstransaktion (etwa FB50) mit Inhalten versorgen oder mit einem einheitlichen Reporting beispielsweise für Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV, RFBILA10) auswerten. Das neue Feld „Ledgergruppe“ im Belegkopf entscheidet, welches Buch bei manuellen Buchungen gefüllt wird. Bei der Wertermittlung aus der Nebenbuchhaltung, beispielsweise im Transaktionsmanager von SAP Treasury and Risk Management, werden unterschiedliche Wertansätze pro Bewertungsbereich beziehungsweise Bechnungslegungsvorschrift ermittelt und in die jeweils zugeordnete Ledgergruppe des neuen Hauptbuchs übertragen.

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