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SAP Add-On Lösungen



  Leseprobe - Der elektronische Kontoauszug in SAP ERP

Die SAP-Komponente Elektronischer Kontoauszug bietet nahezu die komplette gängige Funktionalität für eine effektive automatische Verarbeitung der Bankkontoauszüge, die von den Hausbanken zukünftig in elektronischer Form (und nicht mehr in Papierform) geliefert werden. Dabei wurde insbesondere die Nachbearbeitungstransaktion FEBAN im Laufe der Zeit exzellent ausgebaut.

Zu Beginn der Kontoauszugsverarbeitung ruft das eigene Unternehmen den Kontoauszug in elektronischer Form von der Hausbank ab. Dazu ist für die Datenübermittlung von der Bank zum Kunden ein Übertragungsprogramm notwendig. Nach dieser Konvertierung wird der Kontoauszug eingelesen und, soweit möglich, automatisch verbucht. Im Anschluss daran erfolgt die Nachbearbeitung.

In diesem Kapitel werden die Funktionen der Anwendung im Einzelnen beschrieben. Betrachten wir zunächst jedoch den Prozess in seiner Gesamtheit, ehe wir uns in den weiteren Abschnitten den einzelnen Aktivitäten zuwenden.

Bevor die Kontoauszüge in das SAP-System eingelesen werden, müssen sie von den einzelnen Kreditinstituten abgeholt werden. Dies geschieht in der Regel dadurch, dass die Bankenabteilung mit Hilfe einer PC-gestützten Banking Communication Software (BCS) die Kreditinstitute anwählen und per Datentransfer die Dateien abholen. Diese PC-Programme werden in nahezu allen Ländern von den Kreditinstituten vertrieben. Das SAP-System unterstützt folgende Formate für den elektronischen Kontoauszug in Deutschland, die Sie auch schon in Kapitel 1, »Der elektronische Kontoauszug«, kennengelernt haben:

* MultiCash-Format SWIFT MT940
* DTAUS-Format


Die bisherigen Aussagen dieses Abschnitts beziehen sich neben Deutschland auch auf alle Länder, in denen das MultiCash-Format unterstützt wird. Außer den bisher beschriebenen Formaten kann der MultiCash-Report RFEBKA00 noch folgende vier Formate verarbeiten, die in den angegebenen Ländern verwendet werden:

* ETEBAC-Format (Frankreich)
* CSB43-Format (Spanien)
* Cobranca/Pagar-Format (Brasilien)
* TITO-Format (Finnland)


Bei allen anderen Formaten müssen die von den Banken gelieferten Dateien auf jeden Fall in das MultiCash-Format konvertiert werden. Die Reports, die wir im Verlauf dieses Kapitels betrachten, lesen eine Auszugsdatei ein, die sich auf dem PC (Festplatte oder Wechseldatenträger) oder im File-System befindet. Sollten die Dateien, die Ihrem Unternehmen geliefert werden, ein anderes Format aufweisen, sind Sie gezwungen, ein individuelles Konvertierungsprogramm zu erstellen. Innerhalb dieses Konvertierungsprogramms erzeugen Sie zwei Dateien im MultiCash-Format: die Auszugs- und die Umsatzdatei. Anschließend können Sie die Dateien, die nun im MultiCash-Format vorliegen, in das SAP-System – genauer: in den Bankdatenspeicher – einlesen. Der Einlesevorgang kann jedoch erst gestartet werden, wenn die Kontoauszugsdaten auf dem File-System des Applikationsservers oder einem PC-Laufwerk des SAP-Anwenders vorliegen.


Die vollständige Leseprobe können Sie   [ hier herunterladen ]

Quelle: SAPPRESS


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