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SAP Add-On Lösungen



  Wirtschaftsauskünfte direkt in SAP übernehmen

Passend zur aktuellen Finanzkrise hat die cormeta ag, Anbieter von Software für ein integriertes Debitoren-/Kreditorenmanagement, einen Erfahrungsaustausch zum Thema Risikosteuerung gestartet. Ziel der branchenübergreifenden Veranstaltungsreihe ist es, Kreditmanagern neue Möglichkeiten zum besseren Schutz vor Forderungsausfällen aufzuzeigen. Auftakt war Ende letzten Jahres bei der Miele & Cie. KG in Gütersloh, am 12. und 13. Mai wird der Roundtable bei der Schüco International KG in Bielefeld fortgesetzt.
Vor diesem Hintergrund hat cormeta sein Portfolio im Debitorenmanagement erweitert. Neu ist das Modul SCHUFA-B2Bsprint, mit dem Unternehmen nun auch Wirtschaftsauskünfte der SCHUFA online abrufen und zur Weiterverarbeitung in ihr SAP-System übernehmen können, beispielsweise zur Kundenbewertung bzw. Risikoklassifizierung (Scoring/Rating). Die geprüften Wirtschaftsinformationen über Privatpersonen, Kleingewerbetreibende, Freiberufler und Selbstständige werden automatisiert übernommen, als Stammdaten angelegt und stehen sofort im ERP-System zur Verfügung, für Kreditmanager genauso wie für den Vertrieb.


Neben dem Modul SCHUFA-B2Bsprint bietet cormeta auch die Lösung D&Bsprint an, mit der die Unternehmen Wirtschaftsauskünfte von D&B (Dun & Bradstreet) aus mehr als 240 Ländern und Wirtschaftsregionen direkt online abrufen können. Ein weiterer Bereich innerhalb von D&Bsprint ist der D&B Zahlungserfahrungspool DunTrade. Hier erhalten Firmen das Zahlungsverhalten ihrer Kunden bei anderen Lieferanten grafisch aufbereitet angezeigt.

cormeta hat seit Jahren mit CREFOsprint Online und ZaC für die Creditreform ein ähnliches Add-On zum Abruf aktueller Informationen und zur Teilnahme am ZaC-Zahlungspool auf dem Markt. Mit SCHUFA-B2Bsprint lässt sich eine weitere renommierte Auskunftei anbinden. Entwickelt wurde die auf Webportal-Technologie basierende Lösung zusammen mit der netCCS, einem Prozessing-Partner der SCHUFA, an dem cormeta rund 25 Prozent Anteile hält. Die Entwicklung von Schnittstellen zwischen ERP-Systemen und externen Dienstleistern soll dadurch vorangetrieben werden. Geplant ist deshalb die Anbindung weiterer nationaler und internationaler Auskunfteien. Somit können sich Firmen jeder Größe und Branche aus verschiedenen Quellen über die Bonität ihrer Kunden informieren. Ihnen wird somit eine hohe Bandbreite unterschiedlicher Informationen zur Verfügung stehen, um ihre Debitoren noch besser zu qualifizieren.

Finanzkrise verschlechtert die Zahlungsmoral
"Wegen der Finanzkrise wird das Thema Risikomanagement natürlich noch wichtiger als bisher", sagt cormeta-Vorstand Holger Behrens. "Ich rechne damit, dass die Ausfallrisiken weiter steigen." Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) bestätigt in seiner Herbstumfrage Ende letzten Jahres diese Vermutung: Schon jetzt habe sich die Zahlungsmoral in Deutschland deutlich verschlechtert. Besonders betroffen seien die Dienstleistungsbranche, das Handwerk und die Bauwirtschaft. Es sei zu befürchten, dass in der Zukunft deutlich mehr Unternehmen Liquiditätsprobleme bekommen. Der Verband rechnet mit einem deutlichen Anstieg der Firmeninsolvenzen auf bis zu 35.000 im laufenden gegenüber 30.000 im vergangenen Jahr. "Um gegen Ausfälle gewappnet zu sein, sind detaillierte Bonitätsauskünfte aus verschiedenen Quellen das A und O. Mit unseren Produkten zur Anbindung verschiedener nationaler und internationaler Auskunfteien bieten wir dafür die entsprechende technologische Unterstützung", sagt Holger Behrens.


Quelle: Pressemitteilung cormeta ag
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