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  Zahlungsausfälle weltweit absichern

Für global agierende Unternehmen werden internationale Kreditversicherungsprogramme immer wichtiger. Sie bieten einen Rahmen für das Risiko- und Forderungsmanagement sowie das Risikocontrolling

Durch den Ausfall hoher Forderungen kann ein Unternehmen in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten geraten, sogar die eigene Insolvenz ist im Extremfall nicht ausgeschlossen. Gerade für internationale Unternehmensgruppen eignet sich ein internationales Programm zur Eingrenzung und Absicherung des Ausfallrisikos von Abnehmern. Ein internationales Kreditversicherungsprogramm ist ein organisiertes Instrument des Forderungs- und Risikomanagements. Das Forderungsmanagement spielt hier eine bedeutende Rolle, belaufen sich die Forderungen eines Unternehmens oft auf mehr als ein Viertel der Aktivpositionen der Bilanz. Sie zu überwachen, stellt besonders bei Unternehmen mit mehreren ausländischen Tochtergesellschaften eine große Herausforderung dar.



Kreditversicherungen sorgen für eine gesicherte und kalkulierbare Liquidität

Eine Kreditversicherung unterstützt bei der Überwachung der Außenstände und des Forderungseingangs. Zusätzlich wird die Bonität der Abnehmer überprüft, negative Bonitätsveränderungen werden mitgeteilt. Im Gegenzug meldet der Kunde ausbleibende oder verspätete Zahlungen an den Versicherer. So können Forderungsausfälle oft im Vorfeld vermieden werden. Der Forderungsmanager kann im Fall eines Ausfalls mit einer gesicherten und kalkulierbaren Liquidität rechnen, da ein Schaden von der Versicherungsgesellschaft bis zur vereinbarten Versicherungsquote entschädigt wird. Internationale Programme bestehen aus einer Rahmenvereinbarung. die eine globale Abwicklung ermöglichen und das Handling einheitlich gestalten. Unter der Maßgabe der Rahmenvereinbarung und je nach Struktur des Konzerns können definierte Standorte lokale Policen um individuelle Gegebenheiten ergänzen. Nationale Gesetzgebung ist zu berücksichtigen. Sowohl eine zentrale Organisationsstruktur als auch ein dezentraler Firmenverbund kann in der Policengestaltung abgebildet werden.



Doch auch internationalen Programmen sind Grenzen gesetzt. Diese liegen nicht auf der Anbieterseite. Die Versicherer sind höchst flexibel und finden in den überwiegenden Bereichen Lösungen, die komplett an die Unternehmen angepasst werden. Keinesfalls liegen die Grenzen in zu hohen Kosten, sondern finden sich vielmehr in den Unternehmen, in ihrer Strategie und Risikophilosophie. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn sich die Unternehmensführung grundsätzlich gegen internationale Programme ausspricht, etwas aufgrund einer dezentralen Aufstellung und Entscheidungsstruktur. Dann agieren die Tochtergesellschaften mit eigener Entscheidungskompetenz.



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