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SEPA


SWIFT & SEPA aus der täglichen Praxis



Claus Wild administriert SWIFTNet, SAP PI (ehemals XI) als auch SAP FI und liefert mit seinem Blog Berichte zu SWIFT & SEPA direkt aus der Praxis für die Praxis.


Kontakt: [ webmaster@clauswild.de ]




Mittwoch, 3. Juni 2009 - 11:23 Uhr
  Automatische Verbuchung von SEPA Credit Transfer
     Zahlungseingängen in SAP


Im Vorfeld der SEPA Einführung wurde heftig über die reduzierten Verwendungszwecke innerhalb des SEPA Credit Transfer (SCT) diskutiert. Das neue Format sieht für den Verwendungszweck lediglich eine Länge von 140 Stellen (4 x 35) vor. Gegenüber dem DTAUS-Format, welches eine maximale Länge von 378 Stellen (14 x 27) aufweist, ist dies eine Reduzierung die von zahlreichen Unternehmen kritisch hinterfragt wurde. Die „Worst-Case-Szenarien“ reichten dabei von einer deutlich sinkenden automatischen Zuordnung von Zahlungen bis hin zum Anstieg von Zahlungsavisen.

Keine signifikanten Änderungen in der Verbuchung

Haben sich diese Befürchtungen nach über einem Jahr SCT bewahrheitet? Wie sieht die Verbuchung in der täglichen Kontoauszugsbearbeitung tatsächlich aus? Grundsätzlich haben sich die Befürchtungen die zu Beginn erwartet wurden nicht bestätigt. Die automatische Verbuchung von SCT Zahlungseingängen liegt innerhalb der Verbuchungsquote die herkömmliche Überweisungsgutschriften (z.B. Geschäftsvorfallcode 051) aufweisen. Eine erhöhte Anzahl an fehlerhaften Belegen, bzw. die Zunahme von Zahlungsavisen konnte nachweislich nicht festgestellt werden. Eine spezielle Interpretation oder Verarbeitung der SEPA Informationen (z.B. SVWZ+) erfolgt in SAP innerhalb der Kontoauszugsverarbeitung nicht. Nachteile in der Belegfindung ergeben sich daraus ebenfalls nicht. Die Interpretation der Belege erfolgt wie bisher mittels Interpretationsalgorithmus oder Userexit.

Qualität von Auslandsüberweisungen

Bei Zahlungseingängen aus dem europäischen Ausland konnte eine weitere Verbesserung in der Qualität der Informationen verzeichnet werden. Angaben zum Verwendungszweck werden nahezu komplett übermittelt, bzw. können die Belege teilweise nur noch über das Herkunftsland unterschieden werden. Grundsätzlich ist die Verbuchungsqualität immer so gut oder schlecht wie es die Informationen des Auftraggebers zulassen.

Nur leichte Steigerung von SCT Zahlungseingängen

Entgegen der Meldungen über eine stetig steigende Anzahl von Zahlungen, die über SCT ausgeführt werden, steigen die Inlandsüberweisungen auf Basis des neuen Formates nur leicht an. So beträgt der Anteil an SCT Belegen bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG für den Zeitraum von Januar – Mai 2009 lediglich 0,11 % (Vorjahr 0,04 %). Deutliche Steigerungen sehen anders aus und werfen die Forderungen zu einem verbindlichen Enddatum erneut auf. Wie ist Ihre Erfahrung bei der automatischen Verbuchung von SCT Zahlungseingängen?




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